www.wissen-im-Netz.infoWitze - Über Graf Bobby |
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Graf Bobby in der Kadettenschule. Graf Bobby im November 1918, vor sich eine Schale Ersatzkaffee: „Das versteh ich nicht! Na, ich versteh's wirklich nicht! So eine schöne Armee ham ma g'habt. Husaren, Dragoner, die Prachtrösser! Helm! Federbusch! Pallasch'! Und erst die Fahnen mit den schönen Stickereien. Die Kaiserjäger, die Hoch- und Deutschmeister! Und die Regimentsmusik! Was für eine Gloria! Da kann man sagen, was man will, das war die schönste Armee der Welt.! Und was haben's g'macht mit dera Armee? In Krieg haben sie's g'schickt!“ Graf Bobby trifft im Cafehaus Baron Mucki. Er hat
tags zuvor etwas läuten gehört: „Sag mal, stimmt das? Du hast Dich von
der Mitzi getrennt, nur weil sie jetzt eine Brille tragen muss?“ Graf Bobby sitzt mit Baron Mucki im Cafe. Baron
Mucki liest die Zeitung und berichtet: „Da lese ich eben, dass ein
blinder Passagier auf einer Yacht unbemerkt eine Weltreise mitgemacht
hat.“ Die Mutter vom Grafen Bobby: „Du solltest
eigentlich heiraten, Bobby.“ Graf Bobby zu Mucki: „Gestern bei dem starken Sturm, als meine Frau nach Hause ging, ist ihr ein Riesenbuchstabe von einer Leuchtreklame auf den Kopf gefallen. Aber sie hatte großes Glück, denn es war ein weiches B!“ Graf Bobby liest in der Zeitung, dass in München
jede Stunde ein Fußgänger überfahren wird. Abendgesellschaft bei Altgraf Bobby. Es werden
Kindheitserinnerungen ausgetauscht. Einer der Gäste erzählt: „Ich bin in
München geboren und in Wien zur Schule gegangen.“ Graf Bobby sitzt in seiner Küche vor einem riesigen
Berg geschnittener Semmeln. Baron Mucki kommt herein und fragt: „Ja,
Bobby, was machst denn da?“ Baron Mucki wird von Graf Bobby angerufen: „Mucki,
kommst du mit zum Tennisspielen?“ Bobby: „Rudi, stell dir vor: Gestern sitz ich im
Schwarzenberg, plötzlich fällt neben mir ein Mann um. Tot! Der Schlag hat
ihn getroffen.“ „In der jugoslawischen Stadt Krsna Mladowitcz gab es
ein schweres Erdbeben,“ liest die Baronin von Schreckenstein aus der
Zeitung vor. „Unglaublich, wie lang dieser Tunnel ist. Das hört
ja gar nicht mehr auf!“ sagt Rudi. Graf Bobby wird einberufen. Graf Bobby steigt in einem Hotel ab. Der Portier sagt: „lch gebe Ihnen unser
Staatszimmer! In ihm hat bereits der Prinz von Orleans gewohnt.“ Graf Bobby steigt in Salzburg in den Zug und trifft dort seinen Freund, den Grafen Esterhazy. Beide unterhalten sich angeregt über dies und das. Schließlich meint Graf Bobby: „Siehst den Fortschritt der Technik? I fahr nach Wien und Du nach Innsbruck, und beide hock'n wir im gleichen Zug!“ Graf Bobby und Graf Rudi sind zum Brunch eingeladen.
Als Rudi bemerkt, dass der Gastgeber anfängt nervös auf die Uhr zu
schauen, sagt er: „Bobby es ist bereits fünf Uhr, wir sollten nachhause
gehen.“ Graf Bobby lernt einen Herrn kennen. „Gestatten,
Watzmann“, stellt sich dieser vor. „Guten Abend, Herr Stadler!“ begrüßt Graf Bobby
einen Herrn, den er auf der Straße trifft. „Nein, haben Sie sich
verändert!“ Graf Bobby kommt zum Arzt, dieser solle ihm die
braunen Flecken von seinem Schwanz entfernen. Nach der Behandlung musste
er fünf Mark bezahlen. Eine Woche später kam er wieder - dieses Mal hatte
er rote Flecken auf seinem Schwanz. Für diese Behandlung musste er dreißig
Mark bezahlen. „Wie kommt denn das?“ Graf Rudi trägt infolge eines Unfalles ein
Glasauge. Graf Bobby möchte wissen, woraus das Auge sei. Bobby sucht Tapeten aus. Der Verkäufer empfiehlt:
„Wenn Sie keine hohen Zimmer haben, würde ich Ihnen zu dieser Tapete
raten. Das Streifenmuster macht den Raum höher!“ Graf Bobby überquert die Grenze. Routinemäßig fragt
ihn der Zollbeamte: „Alkohol, Zigaretten, Schokolade?“ Graf Bobby spaziert in einer Ritterrüstung durch
den Garten seines Hauses. Fragt ihn ein Nachbar: „Aber, Herr Graf, wie
laufen denn Sie herum?“ Der Graf Bobby aus Wien ist auf dem Rennplatz. „Du,
Bobby!“, sagt da der Rudi zu ihm. „Schau, dort drüben ist einer, der mit
uns in die Grundschule gegangen.“ Graf Rudi: „Schau, ich habe mir eine Kamelhaarbürste
gekauft!“ Graf Bobby reitet über den Ring und begegnet Rudi,
der zu Fuß unterwegs ist. Bobby trifft beim Spaziergang im Park die Gräfin
Ariadne. „Meine Verehrung, Gnädigste. Wie geht’s denn dem werten
Töchterlein?“ „Kennst du den Herrn Obermüller?“, wird Graf Bobby
von Baron Mucki gefragt. „Noch vor fünf Jahren hatte er eine zerrissene
Hose an, und jetzt hat er eine Million!“ Graf Bobby, als frischgebackener Kommandeur führt sein Regiment in die Schlacht. Schon bald nach Eröffnung des Kampfes meldet ihm sein Adjutant, dass der Feind zurückschieße. Worauf Graf Bobby ganz empört fragt. „Ja derfens denn des?“ Graf Bobby kommt zu Besuch. In der Wohnung schreit
ausdauernd ein kleines Kind. „Was hat denn das Kind?“, erkundigt sich
Bobby höflich. Graf Bobby will einen Hund kaufen und geht in eine
Tierhandlung. Vor einer riesigen Dogge bleibt er interessiert stehen.
Graf Bobby und Rudi sind gemeinsam auf
Sommerfrische und kommen bei einem Spaziergang an einer romantischen
Schlucht vorbei. Graf Bobby hat sich einen neuen Butler zugelegt. Als
er am Morgen wie gewohnt den Speiseraum betritt, um zu frühstücken, stutzt
er: Eine Kanne mit heißem, dampfendem Kaffee steht auf dem Tisch, ein Korb
mit Brötchen, ein Block Butter, aber sonst - nichts! |
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Jürgen Kühnle
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