www.wissen-im-Netz.infoWolfram von Eschenbach - Biografie |
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Homepage Literatur Eschenbach Biografie 1. Wolframs Heimat 2. Stand 3. Vermögen 4. Wolfram u. Walther 5. W. Nachbarschaft 6. Eheliches Leben 7. Wolframs Werke 8. W. und Gottfried 9. Kiot 10. Flegetanis 11. Mythos vom Gral 12. Deutung 13. Anklänge Mythen 14. Chronik Anjou 15. Parzivals Abent. 16. Parzival Peridur 17. Kritik Mabinogi 18. Ursprung Fortb. 19. Templerorden 20. Loherangrin 21. Klinschor 22. Priester Johannes 23. Verchristlichung 24. Jüngere Titurel 25. Albrecht und Kiot Anmerkungen |
3. VermögenGleichwohl war er nicht reich, mehrmals hören wir ihn über seine Armut scherzen, und wenn er dabei seines eigenen Hauses, wo er Herr genannt werde, gedenkt, so konnte ihn dies Erbe, so wenig als seinen edeln Zeit-, Kunst- und Standesgenossen Walther von der Vogelweide das ersungene Lehen, vor dem Lose der Dürftigkeit schützen. Doch ist es nach den obigen Worten nicht wahrscheinlich, dass er im Gesang eine Quelle seines Unterhalts gesucht und wie Walther von Hof zu Hof ein unstetes Wanderleben geführt habe. Hat ihm gleich Landgraf Hermann von Thüringen den Stoff seines Willehalm mitgeteilt, so ist doch weder dies noch ein anderes seiner Gedichte einem Fürsten gewidmet, und das bedeutendste von allen, den Parzival, hat er in sehr zarter Weise einer Frau, deren Gunst es ihm erwerben sollte, zugeeignet. Wir dürfen ihn daher nicht als fahrenden Sänger denken, und wenn er im Dienst eines reichern Herrn aufträte, wie er einmal den Grafen von Wertheim seinen Herrn nennt, so würde er ihm wohl nicht als Hofdichter, wie Walther, sondern als Ritter, oder wie Hartmann von Aue als Lehensmann, Dienste geleistet haben. |
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Jürgen Kühnle
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