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Wolfram von Eschenbach - Biografie

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      Eschenbach

         Biografie
            1. Wolframs Heimat
            2. Stand
            3. Vermögen
            4. Wolfram u. Walther
            5. W. Nachbarschaft
            6. Eheliches Leben
            7. Wolframs Werke
            8. W. und Gottfried
            9. Kiot
            10. Flegetanis
            11. Mythos vom Gral
            12. Deutung
            13. Anklänge Mythen
            14. Chronik Anjou
            15. Parzivals Abent.
            16. Parzival Peridur
            17. Kritik Mabinogi
            18. Ursprung Fortb.
            19. Templerorden
            20. Loherangrin
            21. Klinschor
            22. Priester Johannes
            23. Verchristlichung
            24. Jüngere Titurel
            25. Albrecht und Kiot
            Anmerkungen

5. Wolframs Nachbarschaft

Dies ist beinahe alles, was wir von Wolframs Lebensverhältnissen wissen, denn seine übrigen Anspielungen auf seine Zeit und Umgebung liefern wenig Aufschluss darüber. Die Erwähnung des Grafen von Wertheim (184, 4), den er mîn hêrre nennt, sagt nicht gerade, dass er sich in dessen Diensten befunden habe. Wenn er ein andermal der fröhlichen Ritterspiele auf dem Anger zu Abenberg (227, 13) gedenkt, und wir ihn bald darauf zu Wildenberg (230, 13) finden, so wird doch weder hier noch dort eines Abhängigkeitsverhältnisses zu den Herren dieser Schlösser gedacht. Über Wildenberg ist zu (230, 13) eine Vermutung geäußert. Von seinem Verhältnis zu der Markgräfin, deren Schönheit vom Heitstein herab die ganze Mark überleuchtet haben soll (vgl. zu 404, 1), erfahren wir nichts, und die Truhendinger Pfanne (184, 24) muss ihm nicht selber auf dem Schlosse der Grafen mit Krapfen erschrieen sein, so wenig als er dem unblutigen Turnier zu Kissingen, auf welches er im Willehalm (385, 25) anspielt, beigewohnt haben muss. Nur das ist zu bemerken, dass uns alle diese Beziehungen gleich der Erwähnung des Lechfeldes (565, 4) nicht allzu weit von Wolframs nordgauischer Heimat hinwegführen. Doch kann hierin kein Grund liegen, Anspielungen auf entfernter liegende Gegenden nicht auf seine Rechnung zu setzen. Vgl. zu 496, 21.

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