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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 ... 15. An Schiller 16. An Goethe 17. An Goethe 18. An Schiller 19. An Goethe 20. An Schiller 21. An Goethe 22. An Schiller 23. An Schiller 24. An Goethe 25. An Schiller 26. An Goethe 27. An Schiller 28. An Goethe 29. An Schiller 30. An Goethe 31. An Schiller 32. An Goethe 33. An Schiller ... Briefe 1795 Briefe 1796 Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
24. An GoetheJena den 16. November 1794 Dieses unholde Wetter, das alle Empfindungswerkzeuge zuschließt, hat mich in voriger Woche für alles was Leben heißt vernichtet, und mir ist, da ich aus diesem Geistesschlummer wieder zu mir selbst komme, als ob ich Sie nach einem langen Zwischenraum wieder fände. Herzlich verlangt mich nach einer freundlichen Spur von Ihnen. Damit etwas bei Ihnen sei, was mich Ihnen zuweilen vergegenwärtigt, so gönnen Sie beifolgendem Bilde irgend einen Platz in Ihrem Hause, welchen Sie wollen, nur nicht den, wo Sie das Reinholdische1) Portrait begraben haben. Hier folgen auch auf Verlangen die Elegien nebst den Stolbergen mit meinem verbindlichsten Danke zurück. Das erste Manuscript der Horen ist vorgestern an den Buchhändler abgegangen. Ich habe ihm geschrieben, daß er den Rest des ersten Stücks in vierzehn Tagen zu erwarten habe. Das Lustspiel, die Wittwe, das Sie neulich mitnahmen, erbitte ich mir auf vierzehn Tage zurück. Es soll in der Thalia abgedruckt werden, mit welcher Sie es alsdann zurückerhalten, wenn Sie Lust haben, Gebrauch davon zu machen. Auf ein Manuscript von Meyern habe ich diese Woche mit Verlangen gewartet. Wollen Sie mich in sein Andenken zurückrufen? Herr v. Humboldt wird auf den nächsten Sonnabend seine Reise nach Erfurt2) antreten. Wir alle empfehlen uns Ihrer freundschaftlichen Erinnerung. Schiller |
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