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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 ... 16. An Goethe 17. An Goethe 18. An Schiller 19. An Goethe 20. An Schiller 21. An Goethe 22. An Schiller 23. An Schiller 24. An Goethe 25. An Schiller 26. An Goethe 27. An Schiller 28. An Goethe 29. An Schiller 30. An Goethe 31. An Schiller 32. An Goethe 33. An Schiller 34. An Goethe ... Briefe 1795 Briefe 1796 Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
* 25. An SchillerHier schicke ich das Manuscript und wünsche daß ich das rechte Maß und den gehörigen Ton möge getroffen haben. Ich erbitte mir es bald wieder zurück, weil hier und da noch einige Pinselstriche nöthig sind um gewisse Stellen in ihr Licht zu setzen. Kann ich die zweite Epistel und die erste Erzählung zum zweiten Stücke stellen, so wollen wir sie folgen lassen und die Elegien zum dritten aufheben, wo nicht, so mögen diese voraus. Zu den kleinen Erzählungen habe ich große Lust, nach der Last die einem so ein pseudo epos als der Roman ist auflegt. Unger (der mitunter zu strudeln scheint) schickt mir den Schluß des ersten Buches und vergißt die Mitte. Sobald die fehlenden sechs Bogen ankommen, sende ich diesen Prologum. Herr v. Humboldt ist neulich zu einer ästhestisch-kritischen Session gekommen; ich weiß nicht wie sie ihn unterhalten hat. Mich verlangt sehr zu hören wie Sie mit Ihren Arbeiten stehen? noch mehr, etwas ausgeführt zu lesen. Sie erhalten ja wohl die Aushängebogen der Monatschrift, daß wir ihre Physiognomie früher als das Publicum kennen lernen. Leben Sie recht wohl. Ich habe wieder eine Menge Sachen, von denen ich mich mit Ihnen unterhalten möchte. Weimar, den 27. November 1794. Abends. Goethe |
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