Johann Wolfgang von Goethe @ www.Wissen-im-Netz.info
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            Goethe an Schiller
               Inhaltsverzeichnis
               Vorwort
               An König von Bayern
               Briefe 1794

                  ...
                  20. An Schiller
                  21. An Goethe
                  22. An Schiller
                  23. An Schiller
                  24. An Goethe
                  25. An Schiller
                  26. An Goethe
                  27. An Schiller
                  28. An Goethe
                  29. An Schiller
                  30. An Goethe
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                  32. An Goethe
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               Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller
               Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller
               Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern
               Zusammenstellung Band 1
               Zusammenstellung Band 2
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* 29. An Schiller

   Hierbei das Manuscript; ich habe daran gethan was die Zeit erlaubte, Sie oder Herr v. Humboldt sehn es ja vielleicht noch einmal durch.

   Ich habe den Schlußstrich weggestrichen, weil mir eingefallen ist, daß ich wohl noch auf eine schickliche Weise etwas anhängen könnte. Wird es eher fertig als Ihre Anzeige, so könnte es zugleich mit abgehen. Schreiben Sie mir nur durch den rückkehrenden Boten: ob Ihnen etwas von einer Gespenstermäßigen Mystificationsgeschichte bekannt sei, welche vor vielen Jahren Mdlle. Clairon begegnet sein soll? und ob vielleicht in irgend einem Journal das Mährchen schon gedruckt ist? Wäre das nicht, so lieferte ich sie noch und wir fingen so recht vom Unglaublichen an, welches uns sogleich ein unendliches Zutrauen erwerben würde. Ich wünschte doch daß das erste Stück mit voller Ladung erschiene1). Sie fragen ja wohl bei einigen fleißigen Journallesern wegen der Claironischen Geschichte nach, oder stellen die Anfrage an den Bücherverleiher2) Voigt, der doch so etwas wissen sollte.

   Leben Sie recht wohl und halten Sie sich frisch. Möchten Sie doch durch körperliche Zufälle nicht so oft in Ihrer schönen Geistesthätigkeit gestört werden!

   Weimar den 5. December 1794.

Goethe

Ü   Þ

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