* 92. An Schiller
Morgen frühe gehe ich mit Geh. Rath
Voigt nach Ilmenau und würde bei meinen Streifereien noch heitrer1) sein,
wenn ich Sie zu Hause wohl und nicht so oft durch Krankheit an so manchem
Guten gehindert wüßte. Meyer grüßt. Ich wünsche zu vernehmen, daß der gute
Effect des Mährchens nachgekommen ist und die Folge den anfänglichen bösen
Eindruck wieder ausgelöscht hat. Wenn ich Ihnen Lebewohl sage, so heißt
das immer: gebrauchen Sie wie bisher der guten Stunden zu unsrer Freude.
Weimar den 25.2) August 1795.
G.
Ü
Þ
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