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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 Briefe 1795 Briefe 1796 ... 164. An Schiller 165. An Goethe 166. An Schiller 167. An Goethe 168. An Schiller 169. An Goethe 170. An Goethe 171. An Schiller 172. An Goethe 173. An Schiller 174. An Schiller 175. An Goethe 176. An Goethe 177. An Schiller 178. An Schiller 179. An Goethe 180. An Goethe 181. An Goethe 182. An Schiller ... Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
173. An SchillerEs ist mir sehr lieb, daß Ihnen das Fastnachtsspiel aus der andern Welt den gehörigen Spaß gemacht hat. Ich will doch nach den neuesten Reichstagssachen fragen, und besonders nach einigen Broschüren, die in dieser angeführt sind; es wäre lustig wenn wir auch ein Dutzend Xenien in jene Weltgegen werfen könnten. Schicken Sie mir diese1) lustigen Brüder nicht eher, als bis Sie den Roman haben; er kommt zu Anfang künftiger Woche, durch einen eigenen Boten, der die Xenien, wenn Sie solche parat halten, alsdann mit zurücknehmen kann. Lesen Sie das Manuscript erst mit freundschaftlichem Genuß und dann mit Prüfung und sprechen Sie mich los, wenn Sie können. Manche Stellen verlangen noch mehr Ausführung, manche fordern sie, und doch weiß ich kaum was zu thun ist; denn die Ansprüche, die dieses Buch an mich macht, sind unendlich und dürfen, der Natur der Sache nach, nicht ganz befriedigt werden, obgleich alles gewissermaßen aufgelöst werden muß. Meine ganze Zuversicht ruht auf Ihren Forderungen und Ihrer Absolution. Das Manuscript ist mir unter den Händen gewachsen, und überhaupt hätte ich, wenn ich in der Darstellung hätte wollen weitläufiger sein, und mehr Wasser des Raisonnements hätte zugießen wollen, ganz bequem aus dem letzten Bande zwei Bände machen können; so mag er denn aber doch in seiner concentrirten Gestalt besser und nachhaltiger wirken. Grüßen Sie Humboldt wenn Sie ihm schreiben. An Zelter wollen wir ehestens etwas zusammenmachen, alsdann können Sie ja auch die Ceres zum Versuche mitschicken. Leben Sie recht wohl, grüßen2) Sie die liebe Frau, und schreiben Sie mir bald etwas von Ihrem beiderseitigen Befinden. Weimar den 25. Juni 1796. G. |
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