Johann Wolfgang von Goethe @ www.Wissen-im-Netz.info
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            Goethe an Schiller
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               Vorwort
               An König von Bayern
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               Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller
               Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller
               Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern
               Zusammenstellung Band 1
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174. An Schiller

   Hier schicke ich endlich das große Werk und kann mich kaum freuen daß es so weit ist; denn von einem so langen Wege kommt man immer ermüdet an. Ich habe es auch nur einmal durchsehen können, und Sie werden also noch manches nach der Intention1) zu suppliren haben. Es muß auf alle Fälle noch einmal durchgearbeitet und abgeschrieben werden.

   Wenn Sie dem Boten die Xenien mit zurückgeben können, so soll es mir angenehm sein.

   Ich habe in den nächsten zehn bis zwölf Tagen manches in allerlei Geschäften nachzuholen, mit denen ich wenigstens in Connexion bleiben muß. Alsdann hoffe ich die Horen und den Almanach am besten zu bedenken.

   Das Lied von Mignon habe ich, wie Sie sehen werden, des Effects wegen, doch einschalten müssen; es giebt aber vielleicht ein anderes das im Almanach nachzubringen ist.

   Leben Sie recht wohl; möge Sie diese Sendung recht gesund antreffen. Ich wünsche dieses Buch nicht eher zurück als bis ich ganz bei mir aufgeräumt habe. Ich hoffe bald von Ihnen zu hören.

   Weimar den 26. Juni 1796.

G.

Ü   Þ

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