178. An Schiller
Da ich nicht weiß, ob ich morgen früh
Ihnen werde etwas sagen können, indem ich von allerlei äußeren Dingen
gedrängt bin, so schicke ich einstweilen das Belobungsschreiben1),
welches ich von Humboldt erhalten habe. Sowohl das viele Gute was er sagt,
als auch die kleinen Erinnerungen nöthigen mich auf dem schmalen Wege auf
dem ich wandle desto vorsichtiger zu sein; ich hoffe von Ihren Bemerkungen
über das achte Buch eine gleiche Wohlthat. Leben Sie recht wohl; nächstens
mehr.
Weimar den 1. Juli 1796.
G.
Ü
Þ
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