Johann Wolfgang von Goethe @ www.Wissen-im-Netz.info
Homepage
   Literatur
      Johann Wolfgang von Goethe
         Briefe
            Goethe an Schiller
               Inhaltsverzeichnis
               Vorwort
               An König von Bayern
               Briefe 1794
               Briefe 1795
               Briefe 1796

                  ...
                 
209. An Goethe
                  210. An Schiller
                  211. An Goethe
                  212. An Schiller
                  213. An Schiller
                  214. An Goethe
                  215. An Schiller
                  216. An Goethe
                  217. An Schiller
                  218. An Goethe
                  219. An Schiller
                  220. An Goethe
                  221. An Schiller
                  222. An Goethe
                 
223. An Goethe
                  224. An Schiller
                  225. An Goethe
                  226. An Schiller
                  227. An Goethe
                  ...
               Briefe 1797
               Briefe 1798
               Briefe 1799
               Briefe 1800
               Briefe 1801
               Briefe 1802
               Briefe 1803
               Briefe 1804
               Briefe 1805
               Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller
               Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller
               Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern
               Zusammenstellung Band 1
               Zusammenstellung Band 2
               Register Goethe
               Register Schiller
               Register Personen
               Sach-Register
               Orts-Register
              
              

218. An Goethe

Jena den 10. October 1796.              

   Hoffmann in Weimar steht bereits auf dem Cottaischen Speditionszettel; Sie können ihm also, auch dem Industrie-Comptoir, wenn es welche haben will, Exemplare des Almanachs auf Rechnung abliefern lassen. Sie sind so gütig und bemerken auf beiliegendne Preiszetteln wie viel Exemplarien an beide Handlungen abzugeben sind, und lassen einen Empfangschein für mich geben. Sollten Velin- oder holländische Exemplarien gewünscht werden, so müßte ich das Mittwoch früh spätestens erfahren.

   Zugleich sende ich einen Vorrath von1) Melodien; was zu viel ist, werden Sie so gütig sein mir auf den Sonnabend zurückzusenden.

   Von hiesigen Buchhandlungen2) sind nunmehr zwei und siebenzig Exemplare verlangt und abgegeben worden. Gehen in Weimar achtundzwanzig ab, so sind wir in diesen zwei Orten, die etwa zwölftausend Menschen enthalten, hundert Exemplare los geworden. Es wird interessant sein, den actuellen Zustand der poetischen Lectüre in deutschen Städten aus diesen Beispielen zu ersehen. Ich bin überzeugt, daß in Thüringen und im Brandenburgischen, vielleicht noch in Hamburg und umliegenden Orten, der dritte Theil unserer Leser und Käufer sich finden wird.

   Ich bitte sehr um den Rest der Decken. Hirts Aufsatz sende ich morgen. Den Abdruck des Kupfers will ich an Cotta vor der Kupferplatte voran laufen lassen.

   Heute geht das zweite Drittheil der ganzen Auflage des Almanachs nach Leipzig ab.

   Leben Sie recht wohl und schreiben mir bald wieder, mich zu erquicken und zu stärken.

Sch.

Ü   Þ

© 1999 - 2004 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de