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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 Briefe 1795 Briefe 1796 ... 250. An Schiller 251. An Schiller 252. An Goethe 253. An Schiller 254. An Goethe 255. An Goethe 256. An Schiller 257. An Goethe 258. An Goethe 259. An Schiller 260. An Goethe 261. An Schiller 262. An Goethe 263. An Schiller Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
259. An SchillerDaß es mit Wallenstein so geht, wie Sie schreiben, ist in der Regel, und ich habe desto mehr Hoffnung darauf, als1) er sich nun selbst zu produciren anfängt, und ich freue mich den ersten Act nach dem Neuen Jahre anzutreffen. Eher werde ich aber auch nicht kommen, da mir noch eine Reise bevorsteht, von der ich das weitere melde, sobald2) sie gewiß ist. Die Optica gehen vorwärts, ob ich sie gleich jetzt mehr als Geschäft, denn3) als Liebhaberei treibe; doch sind die Acten dergestalt instruirt daß es nicht schwer wird daraus zu referiren. Knebel nimmt Antheil daran, welches mir von großem Vortheil ist, damit ich nicht allein mir selbst sondern auch andern schreibe. Übrigens ist und bleibt es vorzüglich eine Übung des Geistes, eine Beruhigung der Leidenschaften und ein Ersatz für die Leidenschaften, wie uns Frau von Stael umständlich dargethan hat. Schicken Sie mir doch dieses Buch bald zurück; jedermann verlangt darnach. Im Merkur ist schon Gebrauch davon gemacht. Diderot können Sie länger behalten; es ist ein herrliches Buch und spricht fast noch mehr an Dichter als an4) den bildenden Künstler, ob es gleich auch diesem oft mit gewaltiger Fackel vorleuchtet. Leben Sie wohl, grüßen Sie alles; unsere Eisbahn ist sehr lustig. Jakobi ist bei mir; er hat sich recht wacker ausgebildet. Nächstens mehr. Weimar am 17. December 1796. G. |
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