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      Johann Wolfgang von Goethe
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            Goethe an Schiller
               Inhaltsverzeichnis
               Vorwort
               An König von Bayern
               Briefe 1794
               Briefe 1795
               Briefe 1796
               Briefe 1797

                  ...
                  331. An Schiller
                  332. An Goethe
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                  334. An Goethe
                  335. An Schiller
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                  337. An Schiller
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                  340. An Schiller
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                  342. An Schiller
                  343. An Goethe
                 
344. S. an Meyer
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                  346. An Goethe
                 
347. An Goethe
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               Briefe 1798
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               Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller
               Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller
               Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern
               Zusammenstellung Band 1
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340. An Schiller

   Der Hirtische Aufsatz hat das große Verdienst daß er das charakteristische so lebhaft einschärft, und bei seiner Erscheinung die Sache mit Gewalt zur Sprache bringen muß. Ich will ihn für die Horen zu erhalten suchen. Hier kommt auch der meinige, den ich Ihnen im Ganzen und im Einzelnen als einen flüchtigen Aufsatz zur Nachsicht empfehle. Ich verlange zu hören wie Sie mit der Methode und dem Sinne zufrieden sind, so wie ich Meyers Urtheile über die eigentliche Darstellung des Kunstwerks begierig zu hören bin. Man könnte über die vornehmsten Statuen des Alterthums und andere Kunstwerke diese Abhandlung ausbreiten und ich bin mit Ihnen überzeugt, daß man dem der im Felde der Tragödie arbeitet, sehr erwünscht entgegen kommen würde.

   Da unser Freund Meyer wieder auf nordischen1) Grund und Boden gerettet ist, so seh' ich manches Gute voraus. Heute sage ich nicht mehr. Leben Sei recht wohl und bringen Sie die Glocke glücklich zu Stande, so wie ich auch noch2) zu einigen nadowessischen Liedern rathe. Wenn es möglich ist so kommen Sie doch nächste Woche; es wäre doch auch hübsch wenn Sie mit Hirt in ein näheres Verhältnis kämen und von ihm selbst seine architektonischen Deductionen hören könnten.

   Weimar den 8. Juli 1797.

G.

Ü   Þ

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