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345. An Schiller

   Heute sage ich nichts als meinen besten Dank für Ihren beiderseitigen Abschiedsgruß und für die überschickten Horen.

   Je länger ich hier bleibe je mehr Kleinigkeiten giebt's zu thun, und die Zeit vergeht ohne daß ich etwas empfange noch hervorbringe, und ich muß mich nun1) in Acht nehmen daß ich nicht ungeduldig werde.

   Rath Schlegel verläßt mich eben; es schien blos, daß sein Wunsch Ihnen wieder näher zu werden, ihn diesmal hieher2) geführt habe.

   Wollten Sie mir Ihren Taucher, Polykrates und Handschuh wohl nochmals abschreiben lassen, meine Abschriften habe ich an Meyer geschickt; vielleicht fänden sich aber doch unterwegs einige3) gute Christen- oder Heidenseelen, denen man so etwas vorlesen möchte. Ehe ich weggehe schreibe ich auf alle Fälle noch.

   Weimar am 22. Juli 1797.

G.

Ü   Þ

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