Johann Wolfgang von Goethe @ www.Wissen-im-Netz.info
Homepage
   Literatur
      Johann Wolfgang von Goethe
         Briefe
            Goethe an Schiller
               Inhaltsverzeichnis
               Vorwort
               An König von Bayern
               Briefe 1794
               Briefe 1795
               Briefe 1796
               Briefe 1797
               Briefe 1798
                 
...
                  489. An Schiller
                  490. An Goethe
                  491. An Schiller
                  492. An Schiller
                  493. An Schiller
                  494. An Goethe
                 
495. An Goethe
                  496. An Schiller
                  497. An Goethe
                  498. An Schiller
                  499. An Goethe
                 
500. An Goethe
                  501. An Schiller
                  502. An Goethe
                  503. An Schiller
                  504. An Goethe
                  505. An Goethe
                 
506. An Goethe
                  507. An Schiller
                  ...
               Briefe 1799
               Briefe 1800
               Briefe 1801
               Briefe 1802
               Briefe 1803
               Briefe 1804
               Briefe 1805
               Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller
               Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller
               Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern
               Zusammenstellung Band 1
               Zusammenstellung Band 2
               Register Goethe
               Register Schiller
               Register Personen
               Sach-Register
               Orts-Register
              
              

498. An Schiller

   Meine heutige Botschaft sei vorzüglich der Decke des Almanachs gewidmet davon ich hier ein paar Proben übersende.

   Die auf weiß Papier zeigt wie sauber sie gestochen sei; einige Tausend können abgezogen werden, ohne daß man es merklich spüren wird, denn alles ist mit dem Grabstichel gemacht. Auf gefärbtem Papier nimmt sie sich, dünkt mich, besonders gut aus, eigentlich aber ist darauf calculirt daß ein bischen Farbe drauf kommen soll, wie die eine Hälfte zeigt.

   Das Ries von dem Schreibpapier, wie eine Probe mitkommt, soll 3 Reichsthaler 12 Groschen kosten; es würde sich gefärbt ganz gut ausnehmen und das Ries würde nicht gar 2000 Decken geben.

   Das 100 mit erwärmter Platte und sehr1) sorgfältig zu drucken, verlangt man 16 Groschen, das Buch Papier zu färben 5 Groschen.

   Für ein Exemplar zu malen würde man allenfalls 18 Pfennige geben müssen. Es käme darauf an wie viel gemalte Sie etwa haben wollten. Ich glaube mancher wird ein paar Groschen fürs bunte Exemplar gerne mehr geben.

   Schicken Sie mir das gemalte Exemplar so wie das Papiermuster zurück und bestimmen Ihre Bestellung, so kann alles hinter einander gemacht und die Decke zur rechten Zeit fertig werden.

   Wenn Sie uns besuchen so können Sie recht gut neben Meyern logiren. Erfüllen sie nur wo möglich Ihr Versprechen.

   Weimar am 1. September 1798.

G.

Ü   Þ

© 1999 - 2004 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de