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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 Briefe 1795 Briefe 1796 Briefe 1797 Briefe 1798 ... 547. An Goethe 548. An Schiller 549. An Goethe 550. An Schiller 551. An Goethe 552. An Schiller 553. An Goethe 554. An Schiller 555. An Goethe 556. An Schiller 557. An Schiller 558. An Schiller 559. An Goethe Briefe 1799 Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
556. An SchillerViel Glück zu der abgenöthigten Vollendung der Arbeit! denn ich will Ihnen gar nicht leugnen daß mir in der letzten Zeit alle Hoffnung zu vergehen anfing. Bei der Art, wie Sie diese Jahre her den Wallenstein behandelt haben, ließ sich gar keine innere Ursache mehr denken, wodurch er fertig werden konnte, so wenig als das Wachs gerinnen kann so lange es an1) dem Feuer steht. Sie werden selbst erst finden wenn Sie diese Sache hinter sich haben was für Sie gewonnen ist. Ich sehe es als etwas unendliches an. Ihr Quartier im Schlosse soll aufs beste besorgt werden und ich denke es soll an nichts fehlen; auch was Sie sonst an den ersten und letzten Bedürfnissen nöthig haben möchten, soll parat sein. Lassen Sie sich ja nicht abhalten, sondern resolviren sich kurz und gut den zweiten zu kommen, denn wir haben übermäßig zu thun wenn wir bis den dreißigsten fertig werden wollen, wobei das schlimmste ist, daß sich der Termin nicht verschieben läßt. Leben Sie recht wohl, grüßen Sie mir Ihre leibe Frau und sein Sie zum Voraus schönstens willlkommen. Weimar am 25. December 1798. G. |
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