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580. An GoetheJena den 12. März 1799. Daß meine zwei ersten Akte eine so gute Aufnahme gefunden freut mich sehr; die drei letzten, wenn ich sie auch nicht ganz so genau auszuführen Zeit habe, sollen wenigstens dem ganzen Effekt nach nicht hinter den ersten zurückbleiben. Die Arbeit avancirt jetzt mit beschleunigter Bewegung und wenn ich jeden Tag anwenden kann, wie diese letztern, so ist es nicht unmöglich, daß ich Ihnen den ganzen Rest des Wallensteins kommenden Montag durch einen Expressen sende, um das Manuscript, im Fall keine Erinnerungen dagegen zu machen wären, mit der Montag-Abendspost an Iffland zu expediren. Erwarten Sie darum in dieser Woche nicht viel von mir zu hören. Daß das trojanische Feld sich anfängt um Sie auszubreiten höre ich mit wahrer Freude. Bleiben Sie in dieser guten Stimmung und möge das heitere Wetter Sie dabei secundiren. Leben Sie recht wohl. Meine Frau, die wieder wohl ist, grüßt Sie herzlich. Der Gries ist angelangt von Dresden; es ist ein schwerer Kasten und wir wollen ihn, wenn Sie ihn nicht sogleich verlangen, mit einer Gelegenheit abschicken. Es ist nur für drei Thaler und einige Groschen, weil nicht mehr Vorrath da gewesen; die Mühle war wegen des Frosts still gestanden. Leben Sie recht wohl. Sch. |
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