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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 Briefe 1795 Briefe 1796 Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 ... 615. An Schiller 616. An Goethe 617. An Schiller 618. An Goethe 619. An Schiller 620. An Schiller 621. An Goethe 622. An Schiller 623. An Goethe 624. An Schiller 625. An Goethe 626. An Schiller 627. An Goethe 628. An Schiller 629. An Schiller 630. An Goethe 631. An Schiller 632. An Goethe 633. An Schiller ... Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
624. An SchillerIn dem Falle, in welchem ich mich gegenwärtig befinde, ist die Überzeugung das beste, daß das, was gegenwärtig geschehen muß, durch meine Gegenwart gefördert wird; und wäre es auch nur Täuschung daß ich hier nöthig bin, so ist auch schon mit dieser genug gewonnen. An alles Übrige, es sei poetisch oder literarisch, naturhistorisch oder philosophisch, wird nicht gedacht, meine Hoffnung steht auf den Anfang des Augusts, wo ich Sie wieder zu sehen gedenke. Bis dahin wird auch wohl meine Roßlaer Gutssach ein Ordnung sein, denn ich habe noch die Lehn zu empfangen und was dergleichen Dinge mehr sind. Madame la Roche ist wirklich in Osmannstädt angekommen und da ich mich gegenwärtig im Stande der Erniedrigung befinde, so brauche ich den Beistand der Unglücksburgemeisterin nicht, um diesem Besuch gehörig zu begegnen. Übrigens ist, wie schon gesagt, nichts neues, erfreuliches und seelenerquickliches vorgekommen und ich bin genöthigt diesen Brief abermals zu schließen, ehe er noch etwas enthält. Leben Sie recht wohl1); halten Sie sich an Ihr Geschäft und bereiten mir dadurch einen schönen Empfang. Ihrer leiben Frau viele Grüße. Weimar am 17. Juli 1799. G. |
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