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672. An Goethe

[Jena] Den 19.1) November 1799.              

   Die Nacht ist ganz leidlich gewesen, den Tag über aber hat die arme Frau wieder viel mit ihren Einbildungen zu thun gehabt und uns oft sehr betrübt. Etwas zu thun war mir den Vormittag deßwegen ganz unmöglich; ich will versuchen ob mir der Abend einige Stimmung bringt und Ihnen  eine heitre Unterhaltung wünschen.

   Die Magdeburger2) Herren sind Lumpenhunde, sagen Sie dieß Lodern3) von 4) meinetwegen, und daß ich diesem Herrn Rathmann Fritze5) an den er mich gewiesen, meine Meinung gestern geschrieben. Die Belege zu meinem Urtheil will ich morgen schicken, da ich jetzt eben die Briefe nicht gleich zur Hand habe.

   Hier den zweiten Theil der Conti, den ich mir, sobald sie damit fertig, zurückerbitte. Schlafen Sie recht wohl.

Sch.

Ü   Þ

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