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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 Briefe 1795 Briefe 1796 Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 Briefe 1800 Briefe 1801 ... 810. An Goethe 811. An Schiller 812. An Schiller 813. An Goethe 814. An Schiller 815. An Schiller 816. An Schiller 817. An Goethe 818. An Schiller 819. An Schiller 820. An Schiller 821. An Goethe 822. An Schiller 823. An Goethe 824. An Schiller 825. An Goethe 826. An Schiller Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
819. An SchillerUnser gestriges Gastmahl war, ohngeachtet der starken Würze, auf dem Wege sehr schlecht abgelaufen. Ihr Außenbleiben machte gleich eine große Lücke in die kleine Gesellschaft, Mellish war nicht vom besten Humor und dieß gab auch mir eine etwas trübe Stimmung. Wir mußten erst einige Stunden essen und trinken, bis wir uns belebt fühlten. Die Jäger, die erst gegen fünf Uhr kamen und mit gutem Appetit in die Überreste einfielen, gaben der ganzen Begebenheit eine bessere Wendung. Der ganze Verlauf der Parforcejagd ward nochmals vorgeführt und wir blieben ganz heiter bis gegen sieben Uhr beisammen1). Nun gehe ich nach Jena ohne Sie nochmals gesehen zu haben, in sechs Tagen bin ich wieder hier und schicke indessen ein Paar Lustspiele2) zu gefälliger Einsicht. Leben Sie recht wohl, sein Sie fleißig und gedenken mein. Weimar am 18. October 1801. G. |
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