Friedrich Schiller @ www.Wissen-im-Netz.info
Homepage
   Literatur
      Schiller, Friedrich
         Briefe
            Christian Gottfried Körner
               Inhalt
               Vorwort
               1784
               1785
               1786
               1787
               1788
               1789
                  1.1.1789, an Körner
                  9.1.1789, an Schiller
                  12.1.1789, an Körner
                  16.1.1789, an Schiller
                  17.1.1789, an Körner
                  30.1.1789, an Schiller
                  2.2.1789, an Körner
                  9.2.1789, an Schiller
                  9.2.1779, an Körner
                  ...2.1789, an Schiller
                  18.2.1789, an Schiller
                  ...
               1790
               1791
               1792
               1793
               1794
               1795
               1796
               1797
               1798
               1799
               1800
               1801
               1802
               1803
               1804
               1805

Dresden, 9. Januar 1789.

Dies Jahr macht wahrscheinlich Epoche in Deiner Geschichte; und auch in der meinegen, glaub’ ich, soll es nicht unbedeutend sein. Du beginnst Deine akademische Laufbahn, und ich meine schriftstellerische. Nach und nach söhne ich mich mit Deiner Professorstelle aus. Du kannst wenigstens zeigen, was Du in diesem Fache zu leisten vermagst, und nachher kannst Du Dich theurer verkaufen.

Über die Memoires wünschte ich nur zu wissen, in welcher Ordnung Du sie herausgeben willst, um gleich mit einer Sammlung anfangen zu können. Ich schicke Dir im nächsten Briefe ein Verzeichniß von wichtigen englischen Memoires, die ich hier haben kann, und dann sollst Du mir sagen, was Du nach Deinem Plane brauchen kannst.

Ich schicke Dir das Fragment aus Gibbon, sobald es fertig ist, und mache mich stracks an einen Aufsatz für den Mercur. Jetzt oder nie! Ich fühle mich gesund und vermögend etwas zu leisten.

Eben kommt Schreiter zu uns herauf. Ich habe also jetzt nicht Zeit Dir mehr zu schreiben. Nächstens mehr. Das Gedicht vergiß nicht. Grüße von M. und D.

K.

Ü    Þ

© 1999 - 2005 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de