Friedrich Schiller @ www.Wissen-im-Netz.info
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            Christian Gottfried Körner
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                  18.1.1796, an Körner
                  20.1.1796, an Schiller
                  28.1.1796, an Schiller
                  1.2.1796, an Körner
                  7.2.1796, an Schiller
                  23.2.1796, an Schiller
                  29.2.1796, an Körner
                  8.3.1796, an Körner
                  21.3.1796, an Körner
                  22.3.1796, an Schiller
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                  11.4.1796, an Körner
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Jena, den 8. März 96.

Hier das neue Stück der Horen,1) welches Du ein wenig mager finden wirst. Dafür wird es vom 4ten Stücke an reicher und besser hergehen. Goethe hat interessante Beiträge dazu unter der Feder, und auch Schlegel hat schöne Sachen geschickt. Ich werde, so Gott will, vor dem October nichts dafür zu thun brauchen, und während dieser Zeit in der Poesie leben und weben. Bis jetzt habe ich mich aber wegen Unpäßlichkeit und Zerstreuungen von außen noch immer nicht hineinfinden können, und ich fürchte, ich halte mich in dieser Unschlüssigkeit hin, bis Du kommst.

Vielleicht hat Dir Schlegel schon gesagt, daß sein Bruder in 3 Wochen nach Dresden kommen wird, wo er einen Monat zu bleiben gedenkt, und dann nach Jena kommt. Er wird also gerade mit euch hier eintreffen. Daß Voß etwa im Mai herkommen wird, habe ich Dir, wie ich denke, schon geschrieben.

Jetzt sind es nur noch 6 Wochen bis zu Eurer Ankunft. Gebe der Himmel, daß Ihr alle recht wohl bleibt, und daß nichts unsere Freude störe.

Lebe recht wohl. Ich habe heute einen schrecklichen Posttag, daß ich mich kaum besinne.2)

               Dein

Sch.

Ü    Þ


1) Das zweite. Es enthielt Engels Lorenz Stark, Fortsetzung; Versuch über die Dichtungen von Fr. v. Staël, übers. v. Goethe; Schlegels Briefe über Poesie etc. Fortsetzung, und Gerbers Ritter Tourville. ­
2) Der Brief war am 8. angefangen und ging am 11. ab.
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