Friedrich Schiller @ www.Wissen-im-Netz.info
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            Christian Gottfried Körner
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                  19.1.1998, an Schiller
                  24.1.1798, an Körner
                  6.2.1798, an Schiller
                  12.2.1798, an Körner
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                  26.3.1798, an Schiller
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                  27.4.1798, an Schiller
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* Dresden, den 6. Febr. 98.

Daß Du bei dem ungestümen Wetter in diesem Winter wieder eine Unpäßlichkeit gehabt hast, darf Dich nicht wundern. Hier war auch eine Epidemie von Halsweh und Flußfieber, woran auch Minna ein Paar Tage krank war. Im Ganzen ist doch gewiß Deine Gesundheit jetzt besser, nur stören Dich freilich solche Anfälle in einer Arbeit von größerem Umfange. Jetzt ist mir für den Wallenstein nicht bange. Da er soweit vorgerückt ist, wirst Du ihn gewiß nicht unvollendet lassen.

Hier ist das vossische Buch, in dem ich doch manches Brauchbare gefunden habe, so grob und pedantisch auch die Manier ist.

Auch schicke ich Dir Humboldts Brief nebst dem andern an mich. Schicke den meinigen bald wieder, da ich ihn noch nicht beantwortet habe. Nächstens mehr.

               Dein

Körner.

Ü    Þ

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