Friedrich Schiller @ www.Wissen-im-Netz.info
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      Schiller, Friedrich
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            Christian Gottfried Körner
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               Vorwort
               1784
               1785
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                  ...
                  20.6.1802, an Schiller
                  5.7.1802, an Körner
                  28.7.1802, an Schiller
                  30.8.1802, an Schiller
                  6.9.1802, an Schiller
                  9.9.1802, an Körner
                  19.9.1802, an Schiller
                  11.10.1802, an Körner
                  20.10.1802, an Körner
                  25.10.1802, an Schiller
                  31.10.1802, an Schiller
                  15.11.1802, an Körner
                  19.11.1802, an Schiller
                  29.11.1802, an Körner
                  31.12.1802, an Schiller
               1803
               1804
               1805

Dresden, den 25. Oct. 1802.

Für die Übersendung der Turandot sind wir alle sehr dankbar. Ich hoffe sie nun bald aufgeführt zu sehen. Ochsenheimer bleibt bei dem hiesigen Theater, da er von Wien schlechte Nachrichten und von Seconda bessere Bedingungen erhalten hat. Mir ist es sehr lieb, doch manchmal einen wahren Künstler zu sehen. Opitz und Madame Hartwig waren in letzter Messe in großen Geldverlegenheiten, und Seconda wünscht ihrer los zu sein; aber es wird schwer halten, daß ein anderes Theater ihre Schulden bezahlt, die auf 11,000 Thaler betragen sollen. Die Hartwig habe ich oft gern gesehen, und selbst Opitz, so ein armseliger Patron er auch ist, hat eine gewisse Praktik, die man zuweilen vermissen wird. Sollte er weggehen, so würde Ochsenheimer wohl Regisseur werden, da er hier sehr beliebt ist.

Aus der Beilage wirst Du ersehen, daß es mir noch immer an literarischen Projecten nicht fehlt. Dies scheint indessen nicht so schwer auszuführen zu sein. In meiner jetzigen Stelle habe ich nunmehr Muße genug, eine solche Arbeit zu unternehmen, und ich würde Geschmack daran finden. Auch stiegen die Bedürfnisse in meiner Familie, so daß mir eine außerordentliche Einnahme willkommen wäre. Es fragt sich also, ob etwa Cotta auf einen solchen Plan einginge. Genannt möchte ich im Publicum nicht werden, auch kann mein Name der Unternehmung keinen mercantilischen Werth geben. Auf die Ausführung kommt alles an, und es fragt sich, ob Cotta es auf Dein Zeugniß mit mir versuchen wollte. Vielleicht könnte schon in diesem Winter Hand ans Werk gelegt werden.

(Körner.)

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