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Weimar, 6. Febr. 1803. Mein Stück ist zwar seit etlichen Tagen fertig, aber weil ich das rein geschriebene Exemplar eiligst an Cotta übersenden muß, der es nach Wien zu schicken hat, um ein Privilegium darauf zu erhalten, so kann ich Dir erst in 8 Tagen eine Abschrift davon schicken. Was die theatralische Repräsentation desselben betrifft, so habe ich jetzt, nachdem ich das Stück hier in einer sehr gemischten Gesellschaft von Fürsten, Schauspielern, Damen und Schulmeistern mit großem und übereinstimmendem Effecte producirt habe1), etwas mehr Hoffnung, es mit sammt dem Chor, ohne an den Worten das Geringste zu verändern, in 5 oder 6 Individuen auflöse, womit ich mich jetzt eben beschäftige. Von dem dazu zubereiteten Exemplare lasse ich sogleich einige Abschriften nehmen, um sie nach Berlin, Hamburg und Dresden zu versenden. Du kannst also, wenn man Dich fragt, das Stück binnen 14 Tagen Opitzen für 10 Carolin versprechen. – Von dem Chor brauchst Du ihm gar nichts zu sagen, denn sie sollen mir das Stück spielen, ohne nur zu wissen, daß sie den Chor der alten Tragödie auf die Bühne gebracht haben. Dein Sch. 1) „4. Febr. Die Braut bei mir vorgelesen.“ „11. Febr. Die Braut bei der Herzogin vorgelesen. An den Archichancellier mit dem Stück.“ Kal. 140. |
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