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Harmonieaus dem gr., so viel wie Uebereinstimmung, Zusammenklang, wie (Ged. D. Triumph d. Liebe) „Saitenharmonie“, bedeutet in der Musik die angenehme Wirkung, welche durch zueinander passende Klänge von verschiedener Tonhöhe bei ihrer Vereinigung zu einem Ganzen hervorgebracht wird; daher sagt die personificirte Musik (H. d. K):
Zunächst braucht Sch. es vergleichend. So erscheinen der Amalia (Ged. Amalia) die Küsse ihres Jünglings, als ob
Desgleichen heißt es (Ged. Die Erwartung) von angenehm klingenden Naturlauten:
Meist aber braucht er es in bildlichem Sinne, wie (Ged. Die Künstler), wo es von dem veredelnden Einfluß heißt, den die Kunst selbst unter betrübenden Verhältnissen ausübt:
Desgleichen sagt er (ebendas.) von dem Menschen, welche die Erscheinungen der Natur zu künstlerischen Gebilden vereinigen:
Eben so ist (Sp. d. Sch.) von einer Harmonie der „Neigungen und Charaktere“, (D. C. II, 8) von dem „entzückenden Zusammenklang der Seelen“, (R. I, 1) von der „Harmonie der Geister“, (R. IV, 5) von der göttlichen Harmonie in der seelenlosen Natur die Rede; und (D. C. III, 3) sagt Herzog Alba von der Königin und dem Prinzen, sie seien
Endlich heißt es (Menschenf. 7) als Anforderung an den Menschen, den Frieden in seinem Herzen herzustellen: „Sei vollkommen! Zahllose Harmonien schlummern in dir, auf dein Geheiß zu erwachen.“ |
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