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Johann von Schwabender Sohn Rudolfs, des jüngeren Bruders Albrechts I., also der Neffe des letzteren und Enkel (W. T. V, 2) Rudolfs v. Habsburg, auch Herzog Hans (S. 155) od. Herzog Johann (S. 156), gewöhnlich (S. 165) Johannes Parricída (d. i. der Vater- oder Verwandtenmörder) genannt, hatte von seinem Oheim Schwaben als Erbe zu fordern. Der unersättliche Albrecht aber hielt es für angemessener, ihm sein Lehen vorzuenthalten und fügte seiner Ungerechtigkeit noch Hohn und Spott hinzu, indem er ihm einen Blumenkranz mit den Worten reichte: „Dies gebührt Deinem Alter; die Sorge der Regierung überlaß mir.“ Daher sagt Konrad Hunn (W. T. II, 2):
Johann, der von sanfter und friedlicher Gemüthsart war, würde die Ungerechtigkeit vielleicht ohne Rache ertragen haben, wenn nicht die Feinde des Kaisers (vergl. Eschenbach) seinen Zorn zu lichter Flamme angefacht hätten. Mit ihnen verband sich Johann, um den Kaiser zu ermorden (vergl. Baden). Daher sagt Stauffacher (W. T. V, 1) von dieser Mordthat:
Nachdem er die That verübt, entfloh er in Mönchstracht nach Italien, wo er zu Pisa in einem Augustinerkloster gestorben sein soll. Nach Anderen soll er als Mönch, aber unerkannt, auf dem Stammgute Eigen gelebt und erst bei seinem Tode (1368) sich als Herzog Johann von Schwaben zu erkennen gegeben haben. |
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