Friedrich
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Katharina

(M. St. II, 2) von Medici, Gemahlin König Heinrich’s II. v. Frankreich, die Zeitgenossin der Königin Elisabeth, führte die Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn Karl IX. (1560-1574). Neben einem lebhaften Sinn für die schönen Künste und einer unmäßigen Verschwendungssucht, welche auf die Sittenverderbniß ihrer Zeit von bedeutendem Einfluß war, besaß sie eine unbezwingliche Neigung zu allerlei Cabalen, sowie zu einer ränkesüchtigen Politik. Der Lust zu herrschen opferte sie Frankreich und ihre eigenen Kinder; auch die Bartholomäusnacht (vergl. Barthelemi) war ihr Werk. Sie starb 1589. – Katharina ist auch der Name mehrerer Heiligen in der katholischen Kirche; daher (Wst. T. IV, 10) „St. Kathrinenstift“ und (J. v. O. I, 10) „St. Kathrinen’s Kirchhof“.

 
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