Friedrich
Schiller

www.wissen-im-Netz.info

Lexikon - L

Homepage
   Literatur
      Friedrich Schiller
         Lexikon
            L

Lawinen

(W. T. III, 3) nennt man in den Alpen die großen Schneemassen, welche von den hohen Bergen herabstürzen und oft furchtbare Verheerungen anrichten. Man unterscheidet verschiedene Arten. Die Windlawinen (W. T. III, 1) entstehen, wenn frisch gefallener Schnee vom Winde losgerissen und stäubend in die Tiefe geführt wird. Durch die Geschwindigkeit, mit welcher sie erscheinen, haben sie allerdings etwas Unheimliches und Schreckenerregendes; da sie indessen locker sind, so kann man sich aus ihnen leicht wieder empor arbeiten. Viel gefährlicher sind die Schlaglawinen (W. T. III, 3). Sie bestehen aus großen Schneemassen, welche durch ihre eigene Schwere herabrollen oder herabgleiten und den ganzen Grund, auf dem sie liegen, sammt Bäumen und Felsstücken donnernd mit sich fortreißen, so daß Berg und Thal erzittern. Durch sie werden Reisende, ja bisweilen ganze Ortschaften verschüttet.

 
Google
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de.