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Eine Leichenphantasie (Gedicht)

Zum Gedicht Eine Leichenphantasie.

Ein Gedicht aus dem Jahre 1780, das manche Aehnlichkeit mit der „Elegie auf den Tod eines Jünglings“ hat. – Schwierige Stellen: Str. 2 construire: Wer schwankt zitternd an der Krücke u. s. w. – „Floß es Vater von des Jünglings Lippe?“ d. h. war der erste Leidtragende der Vater des zu Bestattenden? – Str. 9. „Dumpfig schollert’s über’m Sarg zum Hügel“, d. h. mit dumpfer und dumpfer werdendem Schalle häufen sich Erdschollen über dem Sarge zum Grabeshügel auf.

 
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