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Magie

von dem Worte „Magus, Magier“, womit die Priester der persischen Religion bezeichnet wurden, späterhin für Zauberer. Magie heißt demnach Zauberkunst, oder Zauberkraft, wie (Ged. d. Künstler) „der Dichtung heilige Magie“: (D. C. II, 8) „der Schönheit hohe, himmlische Magie“; (Gsts. 10, 248) „die Magie der Beleuchtung“. Magier (Gsts. 10, 141), ein Zauberkünstler, wie (Br. v. M. 5, 483), wo der Vater „einen Vogelschauer und schwarzen Magier“ befragt. Vergl. Arabier. Magisch (R. I, 1) ist s. v. w. zauberisch; daher spricht Sch. (Metr. Uebers. Vorer.) von der „ganz eigenen magischen Gewalt, wodurch der virgilsche Vers uns hinreißt“; und von den wunderbaren Verschlingungen, welche die Tänzer darstellen, heißt es (Ged. d. Tanz):

„Wie durch magische Hand öffnet und schließt sich der Weg.“

Magische Laterne, s. Laterne.

 
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