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Manen(Ph. V, 7) nannte man bei den Römern die abgeschiedenen Seelen, die Schatten der Verstorbenen, deren Ueberreste man im Hause beizusetzen pflegte, von deren Seelen aber man glaubte, daß sie mit der Oberwelt noch in gewisser Verbindung ständen. Die Manen wurden von den hinterbliebenen Angehörigen mit scheuer Furcht verehrt; daher sagt Hiob (Dem. II, 1) zur Marfa:
Als Zeichen der Verehrung pflegte man ihnen an besonders geweiheten Stätten Altäre zu errichten, wie (Ged. 4. B. d. Aen. 84):
War der Abgeschiedene eines gewaltsamen Todes gestorben, so hatten die Hinterbliebenen die Pflicht, an den Mördern Rache zu nehmen; daher (M. St. I, 4):
und (Ged. D. Kraniche d. Ibykus), wo es von dem Volke heißt:
ferner (J. v. O. III, 4):
und (Br. v. M. 5, 491), wo Don Cesar in Beziehung auf seinen von ihm getödteten Bruder sagt:
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