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Die Mannichfaltigkeit (Gedicht)Zum Epigramm Die Mannichfaltigkeit in den Votivtafeln. ein Epigramm aus dem Jahre 1796. Sch. sagt in den „zerstreuten Betrachtungen über verschiedene ästhetische Gegenstände“ (Bd. 11, S. 461): „das Gute wird gedacht, das Schöne betrachtet; jenes gefällt im Begriff, dieses in der Anschauung“. Da nun die Guten und Verständigen unter der Herrschaft des Begriffs stehen, so sind sie einer einzigen Form unterworfen, auf die sie alle Lebenserscheinungen zurückführen. Auf dem Gebiete der Schönheit aber, nach welcher die lebendige Empfindung ein nicht abzuweisendes Verlangen trägt, herrscht die Mannichfaltigkeit der Formen, die allein dem liebenden Herzen wohlthut. |
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