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Zweites AbenteuerWie Dietrich Heimen seiner Treue mahnte Da sprach wohl gezogen von
Bern Herr Dieterich: "Er hat mir nicht gemeldet
wessen er euch zeiht, Wer es mir vergütet,"
sprach der bedrängte Mann, "Du gelobest mir zu dienen,"
sprach Herr Dieterich: Du hast mir Treu geschworen,
Held, zu jener Zeit: Du strecktest mir die Hände
und wardst mein Untertan, Da sprach er: "Dich zu mahnen,
Heim, zwingt mich bittre Not. Noch sprach der Vogt von Berne:
"Hoch gelobter Mann, Was ließest du nicht reiten
einen fremden Mann?" Da sprach der Vogt von Berne:
"Das tat dir, Held, nicht Not. "Ich darf dir nicht mehr dienen,"
sprach Heim der kühne Mann. Es hat der reiche Kaiser
achtzigtausend Mann, Ich wehrte mich aus Kräften,"
sprach Heim der kühne Mann, Da sprach der Vogt von Berne:
"Heime, kühner Mann, "Nein, reicher Fürst," sprach Heine,
"es blieb mir keine Wahl, Also sprach da Heime wie
Furcht ihn zwang und Scham. Da wollen sie nun wanken,
Herr Dieterich, von euch: Da sprach der Vogt von Berne:
"Das gesteh ich dir "Daran gedenk ich gerne,"
sprach Heim der kühne Mann; Es hat der reiche Kaiser an
achtzigtausend Mann, Beratet euch des Besten,
fürwahr, das dünkt mich gut: Da sprach der Vogt von Berne:
"Heim, nun sag mir an, Dafür hab ich empfangen das
lichte Gold so rot. Du gelobtest mir zu dienen,
gabst mir die Treue dein; Also sprach von Berne der
edle Fürst so hehr: Da sprach der starke Heime:
"Soll ich Urlaub nun empfahn "Hab Frieden vor mir selber,"
sprach Herr Dietrich, Nein, gib mir steten Frieden,
edler Dieterich, |
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Jürgen Kühnle
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