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Sechstes AbenteuerWie der Wurm gefahren kam und Niblungs Söhne den Hort aus dem Berge trugen Da nun der Degen Siegfried
den obern Stein gewann, Nun helf ich dir auch balde
aus dieser großen Not, Da sprach der Degen Siegfried:
"Naht uns denn neuer Streit, Darum erschrak da Eugel,
der gute Zwerg so klein, Ich geb euch Essen und Trinken
auf vierzehn Tag genug." Eh sie gegessen hatten,
vernahm man lauten Schall Und wenn uns beiden dienstbar
auch wär die ganze Welt, Da wischt' er ihr vom Antlitz
die Tränen und den Schweiß, Als so die zwei Herzlieben
in ihrem Gespräche waren, Das macht' er war verfluchet
in teuflische Art; Die konnt er alle brauchen
wie sonst nach Menschenart, Der Drache hielt sie menschlich
um ihren schönen Leib, Da ihm Herr Siegfried jetzo
die Jungfrau nehmen wollt, Nun trug die Jungfrau Sorge;
den Rat sie Siegfried gab: Sich vor dem Wurm zu fristen
und auch vor seiner Hitz. Nun hatte mitgenommen
Siegfried des Drachen Schwert, Nun sprang her aus der Höhlen
Siegfried mit diesem Schwert: Der Stein ward über allen
so heiß wie eine Glut, So hatten sie auf dem Steine
und auf dem hohlen Berg Nun waren Niblungs Söhne
zwei in dem Berge dort, Nach einer großen Höhle
dort in der Felsenwand Und wie sie in der Höhle
des Vaters Schatz verborgen. Weil er mit ihrer Hilfe das
Frauenbild verlor. Als wenn er Speise holte.
War es dann Winterszeit, Der Stein ward ganz erleuchtet:
Da musst am End Siegfried Die Jungfrau mit Siegfrieden
floh in den Berg hinab, Den Schatz hielt er geringe;
da sprach das Mägdelein: "Nun hab ich stets vernommen,"
so sprach der Held erkoren, |
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Jürgen Kühnle
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