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Siebtes AbenteuerWie Siegfried den Drachen erschlug und den Hort in den Rhein schüttete Da ward der edle Siegfried
so kühn zu neuem Krieg, Der Alte blieb alleine und
schuf Siegfrieden Not: Der wilde Drach so teuflisch
mit seinem Schwanze focht, Siegfried der schlug mit Grimme
den Wurm wohl auf das Horn. Er schlug das Horn so lange
mit seinem Schwerte gut; Er hieb ihn voneinander
wohl in der Mitt entzwei: Er fiel vor großer Hitze
und wusst nicht wo er war: Da er nach langem Liegen
sich wieder Kraft errang Er legt' sich ihr zur Seiten
und sprach: "Dass Gott erbarm! Und da die edle Jungfrau
die Wurz zum Munde nahm, Da sprach zum kühnen Siegfried
Eugel der edle Zwerg: Nun habt ihr uns erlöset,
wir wurden alle frei: Da führt' er sie zu Hause
wohl in den Berg hinein; Da nahm Herr Siegfried Urlaub
vom Eugel dem König hehr Hätt euch der Riese Kuperan
gebracht in Todesnot, "Dem ist zuvorgekommen nun
eure werte Hand: "Nein," sprach der kühne Siegfried,
"ich reite gern allein." Deiner Kunst lass mich genießen,
Astronomie genannt: Da sprach das Zwerglein Eugel:
"Das will ich dir gestehn: Will deinen Tod dann rächen
dein wunderschönes Weib, Siegfried der sprach behende:
"Werd ich so bald erschlagen "Nun magst du heim dich wenden,"
sprach Siegfried zu dem Zwerg. Nun hatt er zwei Gedanken:
den einen auf Kuperan, Er sprach: "Da ich mit Nöten
den Drachenstein gewann, Da er nun kam zum Rheine
dacht er in seinem Mut: Er wusst nicht, es gehöre
den Königen im Berg, |
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Jürgen Kühnle
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